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Anti-Slam


Der schlechteste Text gewinnt. Ein Kuriosum, das absurde und teils – ungewollt künstlerisch interessante – Ergebnisse und verrückte Abende voller Überraschung hervorbringt.
Anti-Slams funktionieren als spielerische Umkehrung gängiger Bewertungsmaßstäbe. Statt literarischer Qualität stehen Scheitern, Übertreibung und bewusste Regelverletzung im Mittelpunkt. Gerade dadurch entstehen oft überraschende Reflexionen über Geschmack, Kanonbildung und Leistungsdruck im Literaturbetrieb. Der Anti-Slam ist zugleich Parodie und selbstironischer Kommentar auf Wettbewerbsformate.